Standards entscheiden die Partie

Die Partien zwischen Rangsdorf / Groß Machnow und der SG Glienick hatten in der Vergangenheit auf Grund der Intensität und der knappen Ergebnisse immer schon ein wenig Derby-Charakter. Die Vorzeichen vor der Partie waren zumindest tabellarisch diesmal etwas anders, da auch viele bekannte Leistungsträger aus der Groß Machnower Truppe inzwischen in der ersten Mannschaft spielen. Die SG sucht nach dem Kantersieg in der Vorwoche den Anschluss nach oben und die Gastgeber liegen aktuell auf dem letzten Platz. Zudem versprachen regnerisches Wetter, schwierige Platzverhältnisse und die Tatsache, dass Rangsdorf / Groß Machnow zu Hause noch nicht gewann und Glienick in der Fremde in dieser Saison häufig Punkte abgibt, nicht zwingend für ein zuschauerfreundliches Aufeinandertreffen. Dennoch fanden sich zahlreiche Unterstützer beider Teams in der Sportstätte in der Birkenallee ein. Personell fehlten den Glienickern Max, Hannes und David. Die angeschlagenen Yannick und Basti wurden diesmal geschont.

Nach dem pünktlichen Anpfiff um 13Uhr standen die Gäste gleich überraschend hoch und versuchten früh anzulaufen. Bei den Glienicker Jungs tat man sich im Spielaufbau schwer, zudem schlichen sich viele Ungenauigkeiten bei beiden Teams ein – irgendwie war das zu erwarten. Auf Glienicker Seite wusste man, dass über Standards etwas zu holen ist und so landete nach einem Freistoß von Bonny der Ball bereits nach wenigen Minuten im Tor. Der gut aufgelegte Schiedsrichter erkannte das Tor allerdings zurecht nicht an, weil Döner den Torwart innerhalb des Fünfers behinderte. Nach 15 Minuten schlug dieser dann zu. Daniel legte den Ball außen überlegt zurück, Döner umkurvte noch einen Gegner und schloss überlegt aus 16m ins lange Eck zum 0:1 ab. Sicherheit gab der Treffer leider nur bedingt, das Spiel fand weiterhin meist in der Feldmitte statt. Am Boden war die Defensive der Gastgeber im Verlauf der ersten Halbzeit kaum zu knacken, da auch im Glienicker Spiel mal der Ball vergessen wurde oder man sich anders verzettelte. Nach kleineren Halbchancen kam Daniel aus sehr spitzem Winkel an den Ball und nagelte ihn mit links aus wenigen Metern zum 0:2 unter die Latte – der zweite Treffer nach einer vorangegangenen Ecke, wenn ich mich richtig erinnere. Für Rangsdorf kam es dann noch richtig dick. Der Torhüter verletzte sich bei der Aktion in den Anfangsminuten gegen Döner und musste vom Feld. Der erste Wechsel stand damit in der 27. Minute zu Buche und es musste ein Feldspieler ins Tor. Auch nach der relativ sicheren Führung hatte man als Zuschauer trotzdem das Gefühl, dass die Gäste nicht an die erforderlichen 100% kommen. Die letzten Meter fielen schwer, in Zweikämpfen fehlte auch hin und wieder ein kleines Stück und beim Spielaufbau schien ebenfalls durch zu viel Statik etwas Sand im Getriebe zu sein. Rangsdorf / Groß Machnow versuchte es vorwiegend mit langen oder tiefen Bällen, versprühte bis auf wenige Standards allerdings nicht die hochkarätige Gefahr. So dauerte es bis kurz vor der Halbzeit als Glienicker Schlussmann Kyselka das erste Mal richtig geprüft wurde – bezeichnend für die Partie auch noch vom Mitspieler. Nach einem hohen Ball rutschte Cube weg und der Ball gelangte zum Grün-Weißen an der 16m-Kante. Babba brachte die Fußspitze dazwischen, pikte allerdings eine Bogenlampe genau in Richtung der eigenen Kiste, wo Backe im Rückwärtslaufen stark rettete. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein 0:2.

Nach der Halbzeit bemühte man sich bei der SG um Spielstruktur. In der 49. Minute vertändelte man allerdings direkt vor dem eigenen Tor den Ball und Markus Kricke holte sich das Leder und schloss souverän zum Anschlusstreffer ab. Jetzt könnte man natürlich als geneigter Beobachter auf die Idee kommen, dass unsere SG in der Vergangenheit besonders auswärts den Gegner durch solche Aktionen wieder ins Spiel half. Diesmal zog man nach kurzer Drangphase der Gastgeber die Zügel wieder an und hielt gut dagegen. Es gab in der Folge bessere Abschlüsse, die zu dem Zeitpunkt noch nicht zwingend genug waren. Einen kurzen Aufreger gab es noch, als nach einem Schubser im Strafraum der Gäste Elfmeter gefordert wurde. Aus Sicht des Schiedsrichters war es für einen Strafstoß zu wenig und so ging das Spiel weiter. Für den Brustlöser sorgte dann erneut eine Standardsituation. Einen zentralen Freistoß aus ca. 30m schoss Cube einfach mal aufs Tor und der unglückliche Ersatztorhüter ließ die Kugel auf Kopfhöhe durch die Hände flutschen. Lucas stand richtig und schob sicherheitshalber ein, der Ball war zuvor wohl schon hinter der Linie. Dieser Treffer in der 56. Minute gab den Gästen nun mehr Sicherheit und der Ball lief besser. In der Abwehr klärte man sämtliche Angriffsversuche weit vor dem eigenen Tor souverän und fing an eigene gute Chancen gegen die robusten Gastgeber zu kreieren. Der für den angeschlagenen Robin eingewechselte Patty nutzte nach überlegtem Pass von Günni eine dieser Gelegenheiten aus halbrechter Position direkt zum 1:4. Gurke kam dann noch für den heute etwas glücklosen Lucas, dem Goalgetter des letzten Wochenendes, und hatte offensiv gleich eine Reihe von Gelegenheiten, die allesamt nicht genutzt werden konnten. Rangsdorf / Groß Machnow verteidigte engagiert und brachte bei den Abschlüssen immer noch ein Körperteil dazwischen und verhinderte somit vorerst schlimmeres. Nach einem Eckball in der 78. Minute stand Bonny goldrichtig und köpfte zum 1:5 ein. Kurze Zeit später stellte Patty mit Treffer Nummer zwei erneut aus halbrechter Position im Strafraum den Endstand zum 1:6 her. Trainer Backe gönnte Danne noch ein paar Einsatzminuten und nahm fünf Minuten vor Schluss den stark aufspielenden Daniel raus. Es gab noch einige Möglichkeiten für die Glienicker und auch nach Foulspielen zwei kleinere Rudelbildungen, die mit gelben Karten schnell eingedämmt wurden.

Unter dem Strich ist das Ergebnis auf Grund der guten zweiten Halbzeit verdient, wobei Standards bei den Witterungsbedingungen letztendlich spielentscheidend waren. Spielerisch lief besonders in Halbzeit eins nicht alles glatt, man biss sich aber in die Partie und konnte endlich mal wieder auswärts drei Punkte holen. Da die SG im Pokalwettbewerb ausgeschieden ist, findet erst in zwei Wochen das nächste Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Dahlewitz statt. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern, die uns trotz Regen und zeitweise Hagel unterstützt haben.

Verrückte Partie gegen Luckenwalde

Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer in der letzten Woche durften die Glienicker Jungs am heutigen Sonntag gegen die Einheit aus Luckenwalde in heimischen Gefilden ran. Personell sah es auch wieder etwas besser aus. Verzichten mussten wir auf Yannik, Danne, David und Hannes. Trotzdem waren diesmal 15 anstatt 12 Spieler an Bord. Max ersetzte Yannik, Döner durfte wieder draußen ran und auch Lucas und Babba kehrten zurück. Da Benny souverän aufzeigte, dass er nicht nur gut Fußballspielen, sondern auch feiern kann, durfte er erst einmal auf der Bank Platz nehmen – dafür spielte Babba von Beginn an.

Die Witterung war bei ungefähr 5 Grad und Regen auch sehr angenehm, sozusagen optimales Fußballwetter, wenn man es mit Fritz Walter hält. Vor dem Spiel gab es bereits Verwirrung, da kurzfristig bekannt wurde, dass der Schiedsrichter auf Grund eines Unfalls nicht zur Partie erscheinen wird. An der Stelle wünschen wir natürlich, dass es nicht allzu schlimm ist und gute Besserung. Für die Kontrahenten war nun guter Rat teuer. Da der Glienicker Trainer zufällig auch Schiedsrichter ist, einigten sich beide Teams, dass er die Spielleitung übernehmen darf und sparte sich eine erneute Ansetzung der Partie. Mit etwas Verspätung startete das Spiel.

Die Glienicker schienen spielfreudig und übernahmen Verantwortung, schließlich wollte man nach der letzten Woche etwas gut machen. Das Spiel ging gefällig nach vorn und eine ballsichere Heimmannschaft setzte den Gegner unter Druck und kombinierte geduldig. Nach 5 Minuten stellte Shkre Al Hajy alles auf den Kopf, indem er einen Freistoß ins Tor verlängerte. Die Partie ging in hoher Schlagzahl weiter, so dass nur drei Minuten später Bonny die linke Klebe raus holte und aus ca. 20m das 1:1 markierte. Unsere Jungs drückten weiter und binnen kurzer Zeit kam man immer wieder in gute Abschlusspositionen. Die erst Möglichkeit von Lucas wurde geblockt und aus einigen Eckbällen gab es ebenso wenig Ertrag. Nach sehenswerter Kombination steckte Günni aus halblinker Position den Ball im Strafraum durch auf die personifizierte Torgefahr. Babba stokelte den Ball allerdings erwartungsgemäß am langen Pfosten vorbei. In der 15. Minute zog Daniel nach innen und schloss aus ähnlicher Entfernung wie Bonny einfach mal ab. Als Resultat entstand das 2:1. Nur eine Minute später gab es aus größerer Entfernung einen Freistoß für die Gäste aus relativ zentraler Position. Die Kugel wurde von Stefan Demuth scharf in Richtung Strafraum auf die Reise geschickt und landete an Freund und Feind vorbei bei den verdutzen Glienickern im Tor. Die Heimmannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und so klingelte es nur drei Minuten später zum 3:2 durch Lucas im Tor. Dieser schoss sich nun richtig warm und eröffnete seinen eigenen Torreigen. Bei so vielen tollen Toren, bekomme ich leider die Reihenfolge im Nachgang nicht mehr so richtig zusammen. Es war jedenfalls alles dabei: Tor mit rechts, Tor nach toller Flanke von Daniel per Kopf, auch mal humorlos mit links und einmal wurde sogar der Torwart umspielt. Es wurde sein Tag, denn durch seine weiteren Treffer in der 22. und 28. sowie 30. Minute stellt er mit einem Viererpack mal eben vor der Halbzeit auf 6:2 für Glienick. Bei der Gelegenheit werden wir auch mal checken müssen, ob da irgendein Verwandschaftsgrad oder eine Verbindung mit einem gewissen Paco A. vorliegt. Ab der 30. Minute war das Spiel gefühlt entschieden und die SG war nicht mehr so konsequent. Der Gegner bekam mehr Anteile am Spiel, der Druck wurde geringer und man spielte Konter und Ballgewinne nicht mehr sauber zu Ende. Einzig erwähnenswert ist eine Situation an der Strafraumkante als Daniel den Ball am Torwart vorbei legte und von diesem getroffen wird. Der Schiedsrichter ließ es bei dem Spielstand ohne großen Protest laufen. Gelegenheiten gab es noch einige weniger, die allerdings nicht zu Abschlüssen führten. Gegen Ende der ersten Halbzeit war nach einigen Foulspielen der SG der Schiri erneut gefordert als es kurzzeitig zur Rudelbildung kam. Die erhitzten Gemüter wurden dann mit gelben Karten für die Beteiligten abgekühlt. Letztendlich ging es dann mit einem unglaublichen Zwischenstand von 6:2 in die Halbzeit.

Aus Sicht der Heimmannschaft gab es nicht allzu viel zu monieren, von ein paar Unkonzentriertheiten und dem verlorenen Faden nach dem 6:2 mal abgesehen. In der Halbzeit bzw. kurz davor ersetzte Benny noch Max. Nach der Pause spielten ebenfalls hauptsächlich die Hausherren, die mit frühen Ballgewinnen immer wieder Nadelstiche setzen konnten, aber nicht in aller Konsequenz zum Torschuss kamen. In der 51. Minute gab es auch noch das 7:2 – durch wen, könnt ihr gern mal selbst erraten. Nach Treffer Nummer 5 ging Lucas dann vom Feld und der derzeit etwas glücklose Patty kam rein. Das 8:2 per Kopf nach Ecke von Bonny markierte Robin in der 56. Spielminute. Kurz darauf hatte dann auch der Dritte in der Torschützenliste der Vorsaison nach Flanke von Benny seine Chance, aber Patty setzte den sehenswerten Kopfball knapp neben das Gehäuse. Das Spiel hatte nun bei weitem nicht mehr das Tempo wie in der ersten Halbzeit. Glienick verwaltete und Luckenwalde spielte nur noch bedingt nach vorn, die aufmerksame Glienicker Defensive ließ fast nichts zu. Nach 65 Minuten erzielte Daniel dann im Rutschen etwas außerhalb des Strafraums das 9:2 gegen den bemitleidenswerten Keeper der Gäste, der bei den Gegentoren kaum eine Chance hatte. Drei Minuten später schlug Bonny noch einmal aus kurzer Distanz zu, bevor es dann den letzten Wechsel bei der Heimmannschaft gab: Daniel ging für Gurke vom Feld. Zwei Minuten später kam es dann zum nächsten Treffer, allerdings für Luckenwalde als, nach schlechter Absprache in der Hintermannschaft des Heimteams, Said Quasem Hussaini den Ball durch die Mitte bekam und frei vor Backe zum 10:3 einschoss. Den Schlusspunkt setzte in der 78. Minute Robin, der einen Ball von Cube über die Linie drückte. Wir sind uns nicht sicher, ob es der Kullerball bis ins Tor geschafft hätte, deshalb sehen wir es nicht als Torklau an. Die letzten 12 Minuten bis zum Apfiff blieben nach den Phasen um die Halbzeit die zweit längste Spanne ohne Tor in einem verrückten Spiel, indem die Glienicker verdient als Sieger vom Feld gingen. Nach der Niederlage in der letzten Woche fiel die Antwort in einem zuschauerfreundlichem Spiel besser aus als erwartet. Wir danken allen Gästen, die trotz des schlechten Wetters den Weg ins Will Lau Freizeitzentrum gefunden haben und glauben, dass 14 Tore den Besuch durchaus rechtfertigen. In der nächsten Woche geht es dann hoffentlich mit den richtigen Schlüssen aus diesem Spiel nach Rangsdorf, wo wir ebenfalls drei Punkte einfahren wollen.

Kantersieg in der Festung

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der ersten Kreisklasse war die Zweite von Admira im Sport- und Freizeitzentrum Willi Lau zu Gast. Wie die Spielweise des Gegners aussehen wird, war im Vorfeld nicht wirklich abzuschätzen. In den letzten Partien unterlag Admira jeweils gegen Mannschaften der Tabellenspitze äußerst knapp, so dass man mit einem starken Gegner rechnen musste.

Bei Glienick fehlten Benny, Bonny, David und Döner, sonst waren alle mit dabei. Mit dem Rückenwind eines 5:0 Erfolgs in der Vorwoche ließ Trainer Backe das Team nahezu unverändert auflaufen. Zu erwähnen ist, dass mit Daniel Herrmann letzte Woche eine langjährige Stütze wieder den Weg zurück in die Mannschaft fand und sich entschied die Töppen doch nochmal vom Nagel zu nehmen.

Der Gastgeber begann die Partie druckvoll und nahm das Heft direkt in die Hand. Admira war überwiegend auf Defensivarbeit eingestellt, wirkte allerdings etwas unsicher. Die Hoheit in den Zweikämpfen sowie im Passspiel hatten die Glienicker. Es ergaben sich bei der Spielweise auch gleich erste aussichtsreiche Situationen, in denen die SG gedanken- und spielschneller wirkte. Nur zehn Minuten dauerte es bis Daniel über die rechte Seite in den Strafraum kam und das 1:0 erzielte. Bereits vier Minuten später stand Cube nach einer Ecke richtig, nachdem der Torwart den Ball nicht festhalten konnte und Ice eiskalt aus kurzer Distanz die Führung ausbaute. Es ging dann Schlag auf Schlag, das Heimteam spielte und Admira zitterte. Immer wieder provozierten energische Glienicker Querschläger der Gäste und spielten selbst zügig in die Spitze. In der 20. Minute kam erneut ein Ball auf Lucas durch, der am Torwart vorbei zog und souverän das 3:0 erzielte. Unsere SG nahm im Anschluss den Fuß ein wenig vom Gas, kam aber trotzdem noch zu der einen oder anderen Chance. Max hielt aus der Distanz z.B. einfach mal drauf und zwang den gegnerischen Torwart zu einer Glanztat, als dieser den Ball sehenswert aus dem Winkel fischte. Nur sehr selten kamen die Gäste bis in den gegnerischen Strafraum. Die größte Tat vom weitestgehend beschäftigungslosen Backe war ein Lauf zur Mittellinie, um seinen Trinkbecher abzugeben. Der konkrete Inhalt des Gefäßes wurde leider (oder vielleicht auch zum Glück) bisher nicht überliefert. Zu diesem Zeitpunkt war eine gute halbe Stunde gespielt. Das Spielformular lügt uns an der Stelle an, da es dokumentiert, dass Günni auf 4:0 erhöhte. Nach einem Abschluss an der 16er Kante von Patty war es eigentlich Yannik, der den Abpraller des Torwarts sicher einschob und seinen Kapitän in der Torschützenliste fälschlicher Weise nach oben katapultierte. Günni hatte zuvor überlegt aufgebaut und mit seinem Anspiel auf Patty den Treffer eingeleitet. Zehn Minuten später tauchte Daniel nach einem langen Ball vor dem Keeper auf, drehte eine Pirouette und erzielte das 5:0. Fast mit dem Halbzeitpfiff legte Daniel den Ball nach einem Seitenwechsel mit letztem Einsatz noch auf Patty quer, der auf 6:0 erhöhte.

Mit diesem überraschendem Ergebnis ging es in die Kabine. Später sollte noch aufgelöst werden, dass die Gäste auf Grund vieler Verletzungen und Sperren extrem Ersatz geschwächt anreisten. Dies soll die Leistung der sehr gut spielenden Glienicker natürlich nicht schmälern.

In der Halbzeit gab es den ersten Wechsel beim Heimteam – Hannes ersetzte Basti. Admira versuchte in der zweiten Halbzeit besser mit zu spielen, kam aber fast nie in gute Positionen bzw. verlor oft sehr schnell wieder den Ball. In der 54. Minute nutzte Robin seine Gelegenheit zum 7:0. Nur drei Minuten später drosch Lucas den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte, nachdem Yannik sehenswert und etwas unfreiwillig durch ließ. Der Treffer wurde für einen weiteren Wechsel genutzt und Babba durfte für Max ran. Die Partie verflachte etwas und das Heimteam spielte seine Situationen nicht mehr mit allerletzter Konsequenz zu Ende. Viele Chancen blieben ungenutzt, zumindest nicht bis zu 70. Minute. Patty kam rechts im Strafraum nah vor dem Tor zum Abschluss, traf aber nur den Keeper. Den Abpraller köpfte er dann reaktionsschnell und intelligent über den Torwart ins Netz. Für Lucas kam direkt im Anschluss Danne ins Spiel. Am Sieger gab es beim Stand von 9:0 natürlich keinen Zweifel mehr und es war nur noch zu klären, ob es unsere Jungs schaffen die Null hinten zu halten und das Ergebnis zweistellig zu gestalten. In der 86. Minute wurde letzteres beantwortet, nachdem Patty nach einem Steilpass von Günni die Anzeigetafel überforderte. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schlusspfiff.

In der nächsten Woche dürfen unsere Glienicker zum letzten Hinrundenspiel in Märkisch Buchholz ran. Bis dahin gilt es das Ergebnis gegen einen Gegner, der heute auf Grund der eigenen Probleme kein Gradmesser wurde, richtig einzuordnen und nächste Woche genauso überlegt zu spielen und am letzten Spieltag alles raus zu hauen. Für alle Freunde von Statistiken sei noch erwähnt, dass unsere Herren alle sechs Heimspiele in der laufenden Spielzeit für sich entscheiden konnten. Wir danken allen Zuschauern, die der Kälte und dem Nieselregen getrotzt und uns am Spielfeldrand unterstützt haben.

Krimi im Pokal

Im Pokalviertelfinale mussten unsere Jungs nach Waßmannsdorf und wollten gegen den Tabellenführer der zweiten Kreisklasse eine Runde weiter kommen. Personell fehlten Cube und Lucas, ansonsten waren auch die Langzeitabwesenden Benny und David wieder dabei.

Über den Gegner wusste man im Vorfeld nicht allzu viel. Ein robuste Spielweise wurde ihnen nachgesagt, aber da wollten wir entsprechend dagegen halten und spielerisch Lösungen finden. Etwas überraschend gab es auch Unterstützung vom Harten Kern, der in letzten Woche an gleicher Spielstätte unterlag und viele Wunden zu lecken hatte. Das Spiel startete pünktlich und Glienick nahm sich der Gestaltung im Wesentlichen an, der Underdog versuchte immer wieder Nadelstiche zu setzen. Gute Abschlüsse und Gelegenheiten gab es vorwiegend für die Gäste. Die richtig gefährlichen Chancen wurden vom gut aufgelegten Heimkeeper mit Glanzparaden gleich drei Mal entschärft – zwei Schüsse aus kurzer Distanz und ein Kopfball von Robin, wo wir jeweils den Ball im Tor vermuteten. Die Spielanlage der Gastgeber war geschickt und nicht rein auf die Defensive ausgelegt, man versuchte teilweise auch früh zu stören. Unsere SG konnte sich auf dem recht kleinen Spielfeld nur schwer befreien und tat sich schwer mit Spielverlagerungen, um den Gegner ins Laufen zu bekommen. Die Angriffe waren meist eindimensional und ausrechenbar. Die Partie wurde wie erwartet robust geführt und so gab es auf beiden Seiten einige Freistöße, die keine große Gefahr brachten – gleiches gilt für einige Schüsse außerhalb des 16er, wo besonders den Glienickern noch die Feinjustierung fehlte. Leider musste bereits in der 25. Minute Bonny verletzungsbedingt den Platz verlassen und wurde durch Gurke ersetzt. Erwähnenswert ist noch eine Rettungstat im 1 gegen 1 aus spitzem Winkel von Keeper Backe kurz vor der Halbzeit. Auf Grund eines Zusammenpralls zwischen Torwart und Spieler wurde im Anschluss noch kurz auf Elfmeter reklamiert, die Entscheidung auf Einwurf wurde vom Schiedsrichtergespann nicht revidiert. Mit 0:0 ging es in einem rassigen Spiel leistungsgerecht in die Halbzeit.

Nach der Pause blieb das Spiel weiterhin recht ausgeglichen, eine etwas verbesserte Spielanlage der Gäste brachte den Gegner nun in Bewegung und es zeigten sich erste Löcher. Leider wurde Trainer Backe in der 57. Minute erneut zu einem Wechsel gezwungen und ersetzte David durch Robin, der ebenfalls verletzt raus musste. Dies geschah zudem in einer Drangphase der Gastgeber, die in diesen Minuten viele zweite Bälle eroberten und eine Beruhigung auf der sechs nötig gewesen wäre. Gefährlich wurde es kurzzeitig, es konnte letztendlich immer ein Glienicker klären. In der 65. spielte Waßmannsdorf einen halbhohen Ball von außen in Richtung gegnerischen 5er. Am kurzen Pfosten gab es kurz ein Getümmel, bei dem die Situation scheinbar geklärt werden konnte. Dennoch ertönte ein Pfiff und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Für viele kaum erkennbar war wohl ein Glienicker in der Bedrängnis mit dem Ellbogen am Ball. Den fälligen Strafstoß verwandelte Patrick Pristaff nervenstark. Unser Jungs gaben sich natürlich nicht geschlagen und wurden offensiver. Der Gastgeber hatte sich zuvor bereits auf den Unparteiischen eingeschossen und monierten, auch von außen beeinflusst, viele Entscheidungen, was teilweise zu vielen Unterbrechungen und einige Freistöße für die SG führte. Der geringe Spielfluss gegen einen größtenteils nur noch tief verteidigenden Underdog machte es schwer. In der 74. Minute ersetzte Danne noch Gurke und außer einem nach langer Verletzungszeit zurück gekehrten Benny und Yannik, die hinten den Laden dicht hielten, warfen wir alles nach vor. Diverse Male hatte man an der Strafraumgrenze sehr gute Schussmöglichkeiten, traf die Kiste leider nicht. Kurz vor Schluss stand Döner nach sehenswerter Ballmitnahme allein vor dem Torwart, konnte den Ausgleich allerdings auch nicht herbeiführen. Wie zuletzt wirkte das Tor wie vernagelt – zum Glück hat Max das richtige Werkzeug dabei. In der Nachspielzeit brachen doch noch alle Dämme als Günni einen Freistoß aus halblinker Position in den Strafraum brachte und Max die Kugel mit dem Kopf erreichte und grandios über den Torwart hob. Der Ball landete am Pfosten und schlussendlich zum verdienten 1:1 im Tor.

Es ging in die Verlängerung mit einer extra Portion Rückenwind. Dies führte dazu, dass die SG die erste Halbzeit weitgehend dominierte und die Defensive der Waßmannsdorfer stetig unter Druck setzte. Die Führung wollte leider nicht gelingen – auch nicht als Babba von außen in den Strafraum eindrang und auf Danne zurück legte. Unter Gegnerdruck konnte er den Ball aus kurzer Distanz nicht im Netz unterbringen. Bei dem aus Glienicker Sicht elfmeterwürdigen Zusammenprall verletzten sich zudem beide Spieler. Unser nächster Geschundener biss nach der Verletzungsunterbrechung auf die Zähne und kämpfte doppelt angeschlagen weiter. Bis zur Halbzeit der Verlängerung gab es keine Veränderungen auf der Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert und Glienick suchte die Entscheidung in der regulären Spielzeit, Waßmannsdorf half sich mit langen Bällen und hohen Abschlägen vom starken Keeper. In der 114. Minute gab es dann einen solchen, der in der Abwehr eigentlich geklärt werden konnte. Die um Aufbauspiel bemühte Hintermannschaft der SG ging die Ballkontrolle und Annahme ab, so dass Tino Altenburg an die Kugel kam, um mit dem gefühlt ersten Torschuss der Gastgeber in der Verlängerung das 2:1 zu markieren – die äußerst unglückliche Aktion des Verteidigers passte dann doch irgendwie zum Spiel und dem beliebten Spruch: „Erst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“. Aufopferungsvolle Gäste kämpfen allerdings weiter und pushten sich nach vorn. Gefährliche Aktionen gab es zwar noch einige, hochkarätige Chancen oder ein Tor sprangen dabei nicht mehr heraus. Durch sehr viele Unterbrechungen gab es in den letzten Minuten gefühlt auch keinen Spielfluss mehr.

Eine ärgerliches Ausscheiden aus dem Pokal steht unter dem Strich zu Buche, obwohl man eigentlich nicht übermäßig viel falsch gemacht hat. Die aggressiven Gastgeber verdienten sich mit Cleverness und guter Defensive das Weiterkommen gegen eine Glienicker Truppe, die letztendlich nicht durchschlagskräftig und genau genug aufspielte.

Wir wünschen an der Stelle allen Angeschlagenen und Verletzten gute Besserung. Weiterhin gilt der Dank den mitgereisten Zuschauern, die uns tatkräftig unterstützt haben. In der kommenden Woche steht das Ligaspiel gegen Eichwalde an, zu dem hoffentlich wieder alle fit werden. Gratulation auch an Waßmannsdorf für den Einzug in Halbfinale.

Tiefschlaf in Großbeeren

Beim Gastspiel bei Grün-Weiß Großbeeren zu ungewohnter Zeit musste Trainer Backe neben Benny, David und Torwart Backe auch auf unsere Donner-Buddies Döner und Max verzichten. So richtig einschätzen konnte man den Gegner nicht, da sie recht gut in die Saison kamen, aber in der Tabelle in den unteren Regionen zu finden waren. Auf Grund des „6er-Mangels“ entschied man sich für eine offensive Grundausrichtung – positiv daran war, dass man nach den ersten sechs Minuten das System nicht komplett umstellen musste. Denn zu diesem Zeitpunkt zeigte die Anzeigetafel bereits ein 2:0 an, da unsere Jungs den Beginn komplett verschliefen. Nach nur drei Minuten vergaß man auf der linken Seite den Rückwärtsgang einzulegen und so kam Jeremy Kunde plötzlich vollkommen frei am Strafraum an den Ball und erzielte aus kurzer Distanz mit einem wuchtigen Abschluss aus halbrechter Position das 1:0. Kurze Zeit später zwang ein langer hoher Ball Christian, der für Backe das Tor hütete, zu einer Faustabwehr. An der Ecke des Strafraums schaltete Benjamin Schmidt am schnellsten und köpfte per Direktabnahme über alle Beteiligten hinweg zum 2:0 ein.

Unsere SG versuchte im Anschluss am Spiel teilzunehmen, brachte aber gegen sehr defensive und disziplinierte Gastgeber wenig zu Stande. Mit Ungenauigkeiten im Passspiel, bei Ballannahmen und einfach Ballverluste im Dribbling machte man sich das Leben schwer. Die Großbeerener wirkten agiler und frischer, kamen immer dann auch immer wieder an den Ball. Bei den gefrusteten Glienickern hatte auch der Schiedsrichter keinen leichten Stand, weil man den Eindruck hatte, dass viele Entscheidungen unberechtigt zu Gunsten der Heimmannschaft ausgelegt wurde. Die meisten Versuche waren bei uns unstrukturiert und wurde spätestens an der Strafraumgrenze unterbunden. Abschlüsse oder gefährliche Situationen im 16er gab es extrem selten. Nach einem klug gespielten Freistoß von Bonny schoss Babba den Ball aus spitzen Winkel einmal dem Torwart in die Arme und beim einzig sehenswerten Angriff der Glienicker konnte Gurke den Abschluss nach einem Pass in den Rückraum nicht im Tor unterbringen. In der 39. Minute verlor man dann beim Spielaufbau in der gegnerischen Hälfte den Ball und lud die Grün-Weißen zum Kontern ein. Ein flacher Diagonalpass des Großbeereners kam genau in die Lücke gegen die aufgerückte Abwehr, so dass Phillip Dahm kurz hinter der Mittellinie frei aufs Tor zulaufen konnte und souverän zum 3:0 vollstreckte. Die ärmste Wurst war wohl Christian, der gefühlt mehr Bälle aus dem Gehäuse in Richtung Anstoßpunkt geben musste, als er halten durfte bzw. konnte. Mit dem Spielstand ging es in Halbzeit und die Gäste schworen sich mit positiven Vorzeichen und zwei Wechseln darauf ein das Spiel noch zu drehen. Es war bereits gelungen an dieser Spielstätte ein 3:0 in ein 3:4 zu verwandeln und man versuchte mit Mio und Basti, die für Hannes und den verwarnten Gurke rein kamen, die Partie zu drehen.

Nicht nur der Wille war auf dem Platz deutlich zu erkennen, wurde die SG wach und sicherer in den Kombinationen. In den ersten Minuten war es in der Offensive bereits gefährlicher als in der gesamten ersten Halbzeit. Slapstick gab es als man auf der linken Seite durchkam und in die Mitte zu Lucas legte. Dieser schloss ins lange Eck ab, traf allerdings nur den Pfosten. Der Ball kam von dort zu Patty, der seinen Abschluss ebenfalls aus kurzer Distanz nicht ins Tor bekam, so dass erneut Lucas an die Kugel kam, um sie aus spitzem Winkel aus vielleicht einem Meter nur ans Außennetz zu schießen. Die vergebene 100%ige 3in1-Chance tat den Offensivbemühungen der Gäste keinen Abbruch und so kam man immer wieder gefährlich in den Strafraum, konnte das Spielgerät nur nicht im Gehäuse unterbringen. Mit hohem Einsatz konnte meist ein Grün-Weißer im letzten Moment klären oder der Abschluss dauerte zu lange oder die Annahme war nicht gut genug oder oder oder… Egal was man versuchte, es gelang einfach nichts – sämtliche Abschlüsse im und außerhalb des 16ers landeten im Fangnetz. Die Härte in der Partie führte des Weiteren noch zu einigen Blessuren, die auf Glienicker Seite noch niemanden zur Aufgabe zwangen.

In der 69. Minute trug Großbeeren einen sehenswerten und schnellen Konter über die Außenposition vor, der nach einem Pass in die Mitte zum 4:0 durch Patrick Diederich genutzt wurde. Sieben Minuten später kam noch Danne für Robin in die Partie, das Bild auf dem Platz änderte sich allerdings nicht. Glienick versuchte weiter anzurennen, wenn auch mit weniger Enthusiasmus, brachte aber nichts zu Stande. Das Heimteam verteidigte und beschränkte sich mit möglichst geringem Aufwand aufs Kontern. Einen letzten Wermutstropfen für die Gäste gab es kurz vor Abpfiff als Lucas im gegnerischen Strafraum einen Schlag auf die Wade bekam, die Partie verletzungsbedingt beenden musste und bis zum Ende zu zehnt gespielt werden musste. Das Ergebnis änderte sich nicht mehr und so blieb es dann beim letztendlich verdienten Sieg gegen unsere in der ersten Halbzeit schlafmützigen Jungs.

Jetzt gilt es das Spiel schnellstmöglich abzuhaken und nicht überzubewerten. Vermutlich hätte die Partie noch Stunden dauern können und unsere SG hätte keinen Treffer zu Stande gebracht – ein gebrauchter Nachmittag.

Kommenden Sonntag werden dann hoffentlich im Pokal gegen Waßmannsdorf, den aggressiven Tabellenführer der zweiten Kreisklasse, die Segel in Richtung Halbfinale gesetzt. Unterschätzen wird man den Aufstiegsfavoriten auswärts mit Sicherheit nicht und deshalb hoffen wir, dass ihr uns als Zuschauer bei jedem Wetter wieder so tatkräftig unterstützt wie bisher.

Sieg gegen den Tabellennachbarn

Am neunten Spieltag in der Kreisklasse kam es in Glienick zum Verfolgerduell gegen die Spielgemeinschaft aus Großziethen. Dass die Gäste eine starke Offensive haben, ist nicht nur bekannt, sondern spiegelte dies auch die Tabelle mit 32 Treffern aus 8 Partien wieder.

In Glienick wollte man gern ein positives Ergebnis auf die Anzeigetafel, die mit neuem Sponsor versehen wurde, zaubern. Die Firma Reppe präsentiert nun die Ergebnisse unserer Jungs und da wollte man natürlich auch gleich mal ein paar Ziffern auf der Heimseite sehen. Weiterhin galt es die Niederlage im Derby aus der letzten Woche ein Stück weit wieder gut zu machen.

Personell fehlten weiterhin Benny und David verletzungsbedingt sowie auch Danne. Mit Max und Babba reisten noch zwei auf der Kippe stehenden Überraschungsgäste pünktlich an.

Fürs Heimteam begann die Partie nach Maß als Bonny eine Ball knapp hinter der Mittellinie klärte und Robin einfach mal auf Verdacht durchlief. Der heraus eilende Torwart wurde unsicher, zögerte und ließ sich die Kugel vom Glienicker 6er stibitzen, der bereits nach vier Minuten das 1:0 erzielte. Mit der Führung im Rücken agierte der Gastgeber souverän und spielte überlegt. Die technisch versierten Gäste fanden keine Lücken und Goalgetter Assmann wurde von Max weitestgehend neutralisiert. Nach kurzer Zeit schoss man sich auch immer mehr auf den Schiedsrichter ein und monierte nahezu jede Entscheidung des Unparteiischen, so dass die Konzentration auch nicht mehr gegeben schien. Patty nutzte das in der 22. Minute und markierte mit sattem Abschluss ins Eck das 2:0. Zu großen Chancen kam eher das Heimteam, das die Gelegenheiten leider nicht verwerten konnte. Bei diesem Spielstand gab es eine strittige Situation als Assmann einen langen Ball an Max vorbei mitnahm und die Rettungsaktion am Glienicker 5er durch Cube und Max heftige Reklamationen nach sich zogen. Der Schiedsrichter ließ zum Glück für die Heimmannschaft die Partie weiterlaufen. Ob ein regelwidriges Einschreiten der Verteidiger vorlag, war ohne Videoassistent im Gewühl leider nicht aufzulösen. In der 40. Minute erhöhte Yannik sogar noch auf 3:0. Der lange Ball an den zweiten Pfosten wurde überlegt in die Mitte geköpft, wo der Lange seinen Größenvorteil auszunutzen wusste und aus kurzer Distanz ein nickte.

Die Freude währte nicht lange. Nur zwei Minuten später wurde die Glienicker Abwehr von einem sehr gut vorgetragenen Konter überrascht. Der enteilte Außenspieler legte in die Mitte, wo Andreas Assmann in der 42. Minute zum Anschlusstreffer vollstreckte.

Nach der Halbzeit war bei diesem Ergebnis nur ein Sturmlauf der Gäste zu erwarten. Unsere SG handelte aber klug und geriet so nicht wirklich in Gefahr. Mit der Zeit wurde Großziethen offensiver und erhöhte das Risiko, was sich eher als Vorteil für den Gastgeber zu entwickeln schien. Viele freie Räume und individuelle Fehler ermöglichten gleich mehrere 100%ige, die sehr unglücklich und teilweise fahrlässig vergeben wurden. Gleich mehrfach lief man allein auf den gegnerischen Torwart zu ohne die endgültige Entscheidung herbei zu führen. Außennetztreffer, mehrmals knapp am Tor vorbei und auch einige gehaltene Bälle waren zu bewundern – die Möglichkeiten waren recht zahlreich, so dass wir die Abfolge im Nachgang leider nicht mehr richtig sortiert bekamen. Großziethen versuchte auf den Anschluss zu drängen, die Defensive der Glienicker bliebt aber souverän. Einige kritische Situationen, die dann teilweise zurück gepfiffen wurden, musste man allerdings doch überstehen. Selbst bei solchen vermeidlichen Chancen wäre aber Keeper Backe auf der Hut gewesen und entschärfte die Lage.

In der 74. Minute sorgte Döner nach Ablage von Robin nach einem Freistoß aus kurzer Distanz für das entscheidende 4:1. Im Anschluss wechselte Trainer Backe noch munter durch und brachte erst Gurke für den starken aber am Ende doch etwas glücklosen Patty und sechs Minuten vor Schluss Hannes für Döner. Zwei Minuten vor Schluss wurde dann auch der effizienteste Spieler der Partie eingewechselt. Es kam Mio für Basti, der mit seinem einzigen Ballkontakt das Eigentor zum 5:1 in der letzten Minute provozierte.

Hätte uns vorher jemand gesagt, dass am Ende ein solches Ergebnis gegen den direkten Kontrahenten auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, hätten das vermutlich die wenigsten ernst genommen. Mit der souverän geführten Partie kann man auch jeden Fall zufrieden sein. Wir hoffen, dass dies auch von unserem neuen „Anzeigensponsor“ so gesehen wird und die unsere Zuschauer ebenfalls beim doch etwas kühlen Wetter Spaß hatten.

Wir bedanken uns bei euch allen und hoffen nächsten Sonntag in Großbeeren auf eure Unterstützung.

Niederlage im Derby

Das Gastspiel beim Lokalrivalen aus Zossen bietet seit jeher eine besondere Brisanz. In diesem Jahr kam noch der Wechsel von Max zur SG mit hinzu und auch, dass selten so viele junge ehemaliger Glienicker beim MSV II wie am heutigen Sonntag aufliefen.

Es fehlten Robin, Benny und David, dafür war Trainer Backe wieder auf der Kommandobrücke. Der Schiedsrichter begann pünktlich die Partie. Gleich in den ersten Minuten gelangen den Glienickern einige vielversprechende tiefe Pässe, so dass man ein gutes Gefühl bekam. Dies weilte leider nur von kurzer Dauer, da nach kurzer Zeit die Hausherren ihr Spiel aufzogen und überlegen führten. Nach 13 Minuten gab es nach einem Eckball die ersten gute Möglichkeit nach einem Eckball, die Marco Siwek per Kopf am ersten Pfosten nutzte und den Ball zum 1:0 ein nickte. Die Gäste waren ab sofort gefordert, kamen allerdings kaum ins Spiel. Geschicktes Anlaufen und gutes Zustellen machten es unserer SG sehr schwer, Zossen war viel im Ballbesitz und konnte den Ball und die Gäste gut laufen lassen. Unsere Jungs versuchten es überwiegend mit langen Bällen über die Außen, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Ein paar Warnschüsse wurden abgegeben, Hochkaräter waren leider nicht dabei. Nach einem Ausrutscher im Spielaufbau geschah was sich schon abgezeichnet hatte: Dave Ausner bekam die Kugel in der Glienicker Hälfte und schob in der 38. Minute zum 2:0 ein. Zossen beeindruckte durch Effektivität und taktischer sowie spielerischer Überlegenheit und die Suche nach dem geeigneten Gegenmittel ging auf Seiten der Gäste weiter. Eine weitere Schrecksituation gab es auch noch als Dave Ausner von Mio vor dem Strafraum gestoppt wurde und der Schiedsrichter auf Foul und rote Karte entschied. Extrem fair wies Dave den Schiedsrichter im Anschluss darauf hin, dass der Einsatz von Mio nicht regelwidrig war, so dass dieser weiter spielen durfte. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Derby zweier Rivalen handelte, die sich normalerweise nichts schenken, ist die Aktion absolut vorbildlich und zeigt die Größe sowie das Selbstverständnis des Zosseners. Kurz vor der Halbzeit bekam man den Ball in den MSV-Strafraum und es ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters, der auf Grund eines Handspiels auf Elfmeter entschied. Der eigentlich gut geschossene Elfer klatschte leider an den Pfosten und auch der Nachschuss konnte nicht verwandelt werden. Mit dem 2:0 ging es nach einer erwartet intensiven ersten Halbzeit in die Kabine. Erwähnenswert ist noch ein Freistoß von Bonny, der sein Ziel knapp verfehlte und nur auf dem Tor landete.

In der Halbzeit nahmen wir uns einiges vor und das sah man dann auch auf dem Feld. Man bekam fast den Eindruck als hätten die Mannschaften die Trikots anstatt der Seiten getauscht. Unsere Jungs gingen verbessert zu Werke und setzten der Defensive des Gastgebers ununterbrochen zu. Klare Torchancen gab es noch nicht, aber den Hausherren wurde zunehmend die Regie abgenommen und wir umspielten fleißig den gegnerischen Strafraum. Einige Standards, die keine Auswirkungen auf das Ergebnis hatten, waren anschließend zu sehen. In der 63. Minute kam Babba für Mio und die SG erhöhte Druck und Risiko im eigenen Spiel. Der Anschlusstreffer lag zunehmend in der Luft – nach einem Pass in die Spitze markierte ihn Lucas in der 69. Minute. Der MSV war zunehmend um Spielkontrolle gegen die stärker werdenden Glienicker bemüht, das Spiel wurde immer offener. Die größte Möglichkeit war eine Überzahlsituation, bei der Lucas frei auf den Torwart zu lief und überlegt zum sonst treffsicheren Patty schob, der zur Verwunderung aller die Kiste nicht traf. Zuvor war Backe nach einer Ecke auf dem Posten und klärte einen Kopfball in höchster Not. In der 80. Minute war es ausgerechnet Max, der nach einer Hereingabe in den Strafraum vor allen anderen ans Spielgerät kam und es per Kopf zum viel umjubelten Ausgleich versenkte. Der Wille war unübersehbar und nun wollten wir das Spiel mit dem Momentum im Rücken auch komplett drehen. Umso blöder, dass der Erfolg nur eine Minute anhielt. Die Kugel wurde Höhe der Mittellinie gegen die aufgerückten Glienicker einfach mal lang in den Strafraum geschlagen, wurde immer länger und fiel zwischen Torwart und Verteidiger Benjamin Russlies vor die Füße. Dieser murmelte die Führung am Keeper vorbei herbei und verdutzte Glienicker trauten ihren Augen kam. Nur drei Minuten später folgte ein erneuter Konter, wo Ausner im Strafraum auf Russlies passen konnte. Dieser nutzte die Chance nicht, weil Backe klärte, der Ball aber per Abpraller zu Dave Ausner kam, der aus abseitsverdächtiger Position den Ball zum 4:2 verwertete. Mit den Einwechslungen von Danne für Basti und Gurke für Patty wollte Trainer Backe mit frischem Personal noch nicht aufstecken. Im Strafraum der Heimmannschaft war stets Betrieb und so kam Babba nach geblocktem Abschluss von Max noch einmal zu einer Doppelchance. Durch die vielen Füße, dem gut reagierenden Torwart und fehlender Zielgenauigkeit konnte am Resultat auch durch weitere Abschlüsse meist außerhalb des Strafraums nichts mehr verändert werden.

Mit dem verbesserten Spiel in der zweiten Halbzeit hätten wir vielleicht einen Punkt verdient, die schlagkräftige Truppe aus Zossen machte kurz vor Schluss dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf die zweite Halbzeit lässt sich spielerisch wie kämpferisch aufbauen.

In der nächsten Woche treffen wir zu Hause auf den punktgleichen Tabellennachbarn aus Großziethen zum nächsten Kracher. Bis dahin wünschen wir eine schöne Woche.

Mit einem Handelfmeter zum verdienten Heimsieg

Nach der langen Serie an Auswärtsspielen durften unsere Glienicker Jungs gegen Ruhlsdorf mal wieder zu Hause ran. Personell fehlten verletzungs-, arbeits- und urlaubsbedingt Benny, Döner und Babba sowie Robin, der noch angeschlagen den im Urlaub befindlichen (oder sich betrinkenden?!? ;)) Coach vertrat.

Um den Sieg einzufahren, wurde eine sehr offensive Aufstellung gewählt, bei der Patty und Lucas die Offensive diesmal zu zweit besetzen sollten – zu Beginn durchaus mit Erfolg, da die Gäste frühzeitig unter Druck gesetzt wurden und Lucas gleich zu zwei guten Einschussgelegenheiten kam. Bereits in der achten Minute schob Patty nach Ballgewinn im Zentrum und anschließendem Steilpass das Spielgerät überlegt ins linke Eck zum 1:0 ein. Aus Glienicker Sicht war das natürlich ein Start wie man ihn sich vorstellte. Nach 14 Minuten schlich sich dann ein Unkonzentriertheit beim Aufrücken ein, so dass Frank Zimmermann aus 20m zum Schuss kam und das 1:1 markierte. Nur zwei Minuten später erfolgte der Doppelschlag mit einem weiteren sehr platzierten Abschluss außerhalb des Strafraums durch Manuel Haberland, der die verdutzten Glienicker mit dem 1:2 zurück ließ. Beirren ließ man sich dadurch nicht wirklich und versuchte, unterstützt durch Kapitän Günni, mit höherer Passsicherheit Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen. Die Gäste versuchten meist sich mit langen Bällen von der Umklammerung der Hausherren zu befreien, Abschlüsse von Lucas und Bonny wurden vorerst noch geblockt, in der 33. Minute gab es aber etwas Platz auf der Außenbahn. Dadurch konnte Lucas in den 16er und an einem Ruhlsdorfer vorbei ziehen, um die Kugel dann sehenswert mit dem Außenrist zum Ausgleich ins Eck zu schießen. Durch ein breit angelegtes Spiel der Heimmannschaft überschlugen sich nach einer Flanke von Bonny die Ereignisse. Im Strafraum findet sich mit Lucas ein Abnehmer, der auf Patty zurück legt. Dieser köpft an der 5er Kante den Ball aufs Tor und zwingt den auf der Linie stehenden Verteidiger zu einer einem Wahnsinnsreflex mit der Hand, so dass der Führungstreffer vorerst verhindert wurde. Dumm an der Aktion war nur, dass der Spieler weder Handschuhe noch Torwarttrikot trug und der Schiedsrichter deshalb auf Elfmeter und rote Karte entschied. Günni ließ sich die Chance nicht entgehen und versenkte den Straftstoß zur Führung. Von nun an spielte nur noch die SGG und die in Unterzahl spielenden Ruhlsdorfer kamen kaum noch aus ihrer eigenen Hälfte. Ein Tor kam bis zur Halbzeit leider nicht mehr zu Stande. Am dichtesten war Patty an einem Treffer dran, als sein Schuss aus ca. 20m die Latte küsste.

Nach der Halbzeit bot sich auf dem Feld das gleiche Bild. Bonnys Versuch den Sack zuzumachen wurde per Kopf von einem Ruhlsdorfer auf der Linie noch vereitelt. Es dauerte bis zur 60. Minute, als die Gäste etwas mehr Mut zeigten und Torwart Backe noch die Chance gaben sich auszuzeichnen. Im Anschluss war der Gegner im Aufwind und unsere SG spielte vornehmlich lange Bälle und ließ die anfänglich gute Struktur vermissen. Durch schnelles Spiel nach vorn gab es später noch Überzahlsituationen, die leider nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Auf eine Vorentscheidung wartete man aus Glienicker Sicht noch vergeblich. In der 73. Minute entschied sich Robin doppelt zu wechseln und brachte mit Hannes und Danne für Basti und Gurke frischen Wind in die Partie. In der 80. Minute steckt Günni auf Lucas durch, der endgültig für Beruhigung auf den Rängen sorgte und zum 4:2 in die linke Ecke ein schob. Der Treffer markierte auch gleich den verdienten Endstand.

Man könnte langsam den Eindruck gewinnen, dass wir lernen geduldig zu sein und uns von kleineren Rückschlägen nicht direkt aus der Ruhe bringen lassen. Die Dezimierung der Gäste spielte in die Karten, soll die gute Leistung, besonders in der ersten Halbzeit, nicht schmälern. Wir freuen uns natürlich, dass es gelungen ist, die Punkte zu Hause zu behalten und bedanken uns bei allen Zuschauer, die uns unterstützt haben.

Am kommenden Sonntag geht es zum Lokalrivalen nach Zossen, der bemerkenswert im Parallelspiel den Tabellenführer aus Wildau mit 1:2 bezwang. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind und positiven Ergebnissen ins Derby – wir dürfen gespannt sein wie es sich entwickelt. Die Vergangenheit hat jedenfalls gezeigt, dass Vorhersagen selten zutreffen und Wille ein entscheidender Faktor sein kann. Bis dahin eine schöne Woche – wir sehen uns hoffentlich Sonntag!

Auf ins Viertelfinale!

Am heutigen Sonntag stand das Pokalachtelfinale in Groß Köris für unsere Glienicker Herren im Programm. Nachdem man in der letzten Woche schon einen harten Brocken im Ligabetrieb bezwingen konnte, traf man nun auf den Absteiger des Vorjahrs und ungeschlagenen Tabellenführer der zweiten Kreisklasse. Die Ergebnisse aus den letzten Partien gegen das Team gaben nicht so richtig Aufschluss darüber, was uns bevor steht – hatte man teilweise gegen die vornehmlich defensiv gut sortierte Truppe aus Teupitz / Groß Köris ein ums andere Mal nicht gut ausgehen und dann wiederum auch mal einen hohen Sieg einfahren können – robust spielen die kräftigen Jungs und das blieb in Erinnerung.

Die letzten Woche waren nicht gerade ohne, so dass personell erneut einige Ausfälle zu verzeichnen waren. Neben den fehlenden Benny, David und Mio sollten auch die etwas angeschlagenen Robin und Basti möglichst geschont werden. Dazu kam noch, dass der Trainer vor dem Herbst (und vielleicht auch mal vor der Mannschaft) in Sonne flüchtete und auch Stellvertreter Ole krankheitsbedingt nicht dabei sein konnten. Robin und Benny halfen aus und hatten als Coaches nicht nur den Blick von außen, sondern gaben auch gleich selbstbewusst den Ton an.

Die Zielstellung war im Prinzip klar: Eine Runde weiter kommen und möglichst das eigene Spiel sicher durch bringen ohne unnötige heikle Situationen zuzulassen. In den ersten Minuten übernahm unsere SG dann auch gleich das Zepter und ließ den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen. So kam man auch schnell zu guten Gelegenheiten als z.B. Patty bei einem versuchten Seitfallzieher nicht genug Schärfe in den Schuss legen konnte und der Heimkeeper parierte oder Lucas in die Mitte zog und aus ca. 16m nur das Außennetz traf. Im Anschluss brauchte man gegen gut stehende Gegner Geduld und suchte immer wieder Lücken im System, ohne dabei die Hoheit am Ball Preis zu geben. Das gelang über weite Strecken und so hielt man den Gegner in Bewegung ohne wirklich gute Chancen heraus zu spielen – oft scheiterte es an Kleinigkeiten. In der 31. Minute bekamen wir in aussichtsreicher Position im Halbfeld einen Freistoß zugesprochen, den Bonny souverän über die Mauer hinweg zum 0:1 im Tor unter brachte. Der Zeitpunkt war aus Glienicker Sicht perfekt, da die Gastgeber ins Spiel zu kommen drohten und vermehrt Vorstöße wagten, die unsere Abwehr immer wieder beschäftigten. Kurz vor der Pause gab es dann an der Außenkante des Strafraums aus ziemlich spitzen Winkel erneut Freistoß. Jeder rechnete mit einer hohen Hereingabe, aber Schlitzohr Max schoss das Spielgerät kurzerhand unter der hoch springenden Mauer hindurch und verwandelte ins kurze Ecke zum 0:2.

Mit diesem beruhigenden Ergebnis ging es dann in die Halbzeit. Zu Beginn des zweiten Durchgangs stellte das Heimteam offensiv etwas um und gab mehr Gas. Der Ball lief auch nicht mehr so souverän durch die Reihen der Glienicker und das Spiel wurde offener. Nach ca. 15 Minuten des Hin und Her gelang es den Gästen wieder mehr Ruhe ins eigene Spiel zu bringen und man begann auch mit ersten Wechseln. Der erneut stark aufspielende Max, der mit seinem ebenso souveränen Nebenmann Döner die Sechs bekleidete, machte Platz für Danne. 10 Minuten später wechselte sich Robin kurzerhand selbst ein als unser sensationell aufspielender Rechtsverteidiger-Debütant Hannes kräftemäßig die Segel strich. Eigentlich wäre Basti der logische Wechsel gewesen, aber anscheinend verhinderte mangelhafte Ausrüstung in Form kaputter oder verlegter Schuhe seine Einwechslung. Zu dieser Zeit war das Heft des Handelns auch wieder größtenteils in der Hand der Glienicker, die vermehrt aussichtsreiche Angriffe zeigten, deren Abschlüsse allerdings meist in den Händen des sicheren Torwarts aus Teupitz landeten. Bis zur 85. Minute verteidigten beide Mannschaften recht konsequent das eigene Tor bis Bonny frei gespielt wurde und aus halblinker Position die linke Klebe auspackte und auf das spiel-entscheidende 0:3 erhöhte. Die Heimmannschaft stellte den Druck zunehmend ein und unsere Jungs verwalteten die Führung ordentlich und kam noch zum einen oder anderen Abschluss, aber ohne das Ergebnis höher zu schrauben.

Das Fazit ist auf Grund einer guten Leistung unserer Mannschaft, die den Gegner nur selten ins Spiel kommen ließ, durchaus positiv. Beleg dafür ist vielleicht, dass Torwart Backe im Prinzip ungeprüft blieb und vermehrt am Aufbauspiel teilnehmen durfte – klug gespielt und in den richtigen Momenten klasse geknipst haben wir heute und damit letztendlich auch verdient gegen den Underdog gewonnen und das Ticket fürs Viertelfinale des MAZ-Pokals gelöst.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Verletzten und Angeschlagenen hoffentlich bald wieder auch auf dem Feld unterstützen können und wünschen gute Besserung bzw. einen erholsamen Urlaub an unseren Coach und seiner lieben Begleitung 🙂

Nach gefühlten einer halben Saison an Auswärtsspielen dürfen wir in der nächsten Woche auch endlich mal wieder auf heimischen Rasen antreten. Gegner wird der Ruhlsdorfer BC sein, der sich in der Vergangenheit schon oft als schwieriger Kontrahent entpuppte – das können wir manchmal genauso sein und freuen uns auf ein hoffentlich gutes Spiel. Schönen Restsonntag euch allen, bleibt anständig und hoffentlich bis nächste Woche!