2:1-Niederlage in Deutsch Wusterhausen

Ersteinmal müssen wir uns entschuldigen, dass wir die Spielverlegung auf der Seite vorab nicht bekannt gegeben haben. Die Partie Glienick – Deutsch Wusterhausen wurde von Sonntag auf den Samstag mit Tausch des Heimrechts verlegt. Bei gutem Fußballwetter fanden alle Spieler und Betreuer pünktlich zum Anpfiff um 13Uhr nach Deutsch Wusterhausen.
Vor dem Anpfiff sollte es noch eine schöne Geste geben als beide Mannschaften mit einem Transparent Genesungswünsche an Lisa richteten, die bei Stahl Brandenburg auf Torejagd geht, und sich schwer verletzte. An dieser Stelle bedanken wir uns natürlich auch bei der Heimmannschaft für die gemeinsame Aktion.

Personell ging man auf auf Glienicker Seite auf Grund des ungewohnt kleinen Spielfeldes mit zwei Stürmer in die Partie und mussten die Ausfälle von Max, David, Mio, Patrick und dem angeschlagenen Robin hinnehmen. Auch wenn die Gastgeber das eventuell anders sehen, standen aus unserer Sicht heut wieder zwei Mannschaften mit ähnlicher spielerischer Qualität auf dem Spielfeld. Mit Anpfiff war sofort erkennbar, dass die Gastgeber einen konkreten Plan hatten und setzten ihn konsequent um, Glienick kam nicht in die Partie. Durch ein robustes Mittelfeld bekam Deutsch Wusterhausen hinter der Mittelinie Möglichkeiten in die Tiefe zu passen, weshalb die Alarmglocken in der Gästeabwehr häufig läuteten. Ein eigenes Spiel fand gegen einen hoch stehenden Gegner in den ersten 25 Minuten eigentlich nicht statt. Auch Abschläge vom Torhüter, die kurz vor dem eigenen 16er runter kamen, führten zu kompliziert zu verteidigenden Situationen, da die Heimmannschaft in Luft sehr präsent war. Hinzu kam noch Unzufriedenheit auf Grund der eigenen Erwartungshaltung, so dass man irgendwie auf einen Weckruf wartete. Dieser folgte in der 16. Minute als man nach einer „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“-Aktion an der Mittellinie den Ball verlor. Das Leder wurde gleich steil auf Toptorschütze Kevin Lemke durchgesteckt, der die Kugel technisch versiert mit dem starken linken Außenrist an Keeper Backe im langen Eck unterbrachte. Da die Glienicker hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt waren und mehrere Standards gegen sich hatten, war der Treffer natürlich verdient. Ein vermeindliches 2:0 wurde auf Grund einer Abseitsposition vom Schiedsrichter nicht anerkannt und so blieb es glücklicher Weise vorerst bei einem Treffer. Nach dem Gegentor nahm man sich zusammen und begann ebenfalls Fußball zu spielen – einige ansehnliche Kombinationen über mehrere Stationen, die nicht sofort in klare Torchancen umgemünzt werden konnten, waren die Folge. Durch höhere Präsenz und offensiv gewonnene Zweikämpfe konnte man DWH unter Druck setzen und kam so zu einigen Abschlüssen, meist außerhalb vom 16er. In der 33. Minute gab es gegen die eng stehende Verteidigung mal einen Torschuss im Strafraum und Döner brachte den auftrumpfenden Ball knapp neben des linken Winkels unter. Mit dem 1:1 ging es dann in die Kabine.
Zu Durchgang zwei kam Lucas für Gurke und man sah plötzlich eine kämpferisch verbesserte Glienicker Elf. Es wurde versucht den Gegner früher unter Druck zu setzen und mehr Zug zum Tor zu entwickeln. In der Mitte war man deutlich präsenter und versuchte das eigene Spiel aufzuziehen. Zu häufig wurde letztendlich zu hektisch agiert und wurde ein ums andere Mal der besser postierte Mitspieler übersehen. Es gab in jedem Fall deutlich mehr Aktionen im gegnerischen Strafraum und man kam in gute Abschlusssituationen. Der Gegner versuchte dann häufiger mit langen Bällen und am nur selten in die Situation das Spiel wie zu Beginn auf den Platz zu bringen. In der 63. Minute gelang es den Gastgeber die Kugel an der Strafraumgrenze zu erlaufen und man tauchte in aussichtsreicher Position vor Torwart Backe auf, der herauseilte und die Kugel ins Seitenaus bugsierte. Proteste auf Elfmeter waren zu hören, da der Angreifer und der Torhüter zusammen prallten. Der Schiedsrichter sanktionierte diese Aktion nach kurzem Zögern mit einem Elfmeter, weil der Torwart mit dem Fuß voraus einstieg und somit eine Verletzung des Spieler in Kauf nahm, so dass Diskussion, ob Ball gepielt oder Gegner getroffen kurzum abgeschlossen wurde. Die faire Partie hatte zuvor schon etwas an Härte gewonnen, da beide Mannschaften dagegen hielten und unbedingt drei Punkte mitnehmen wollten. Aufgeheizte Glienicker protestierten lautstark weiter und der Keeper bekam die gelbe Karte für sein Einsteigen. Lemke ließ sich die Chance auf den zweiten Treffer nicht nehmen und verwandelte den Elfer souverän zum 2:1. Gleich im Anschluss kam es noch dicker für die Gäste als Backe seine Unzufriedenheit erneut äußerte und mit gelb-rot vom Platz geschickt wurde. Wütend griffen die Gäste nun weiter an und drängten mit hohem Einsatz auf den Ausgleich – vielversprechende Situation vor dem Tor waren die Konsequenz, klare Chancen gab es nicht wirklich. Die Partie war sehr aufgeheizt und es gab viele Kleinigkeiten, die zu bemängeln waren – teilweise klare Foulspiele blieben unverständlicher Weise auf beiden Seiten ungeahndet. Deutsch Wusterhausen setzte hauptsächlich auf Konter und man hatte das Gefühl, dass man einfach irgendwie die Punkte ins Ziel bringen wollte. Hektisch wurde es kurz als im Gewühl im Strafraum Babba vor dem 5er auftauchte und vom gegnerischen Torwart umgerannt wurde – Reklamationen auf Elfmeter waren die Folge, ein Pfiff blieb aus. Sämtliche Aktionen der nun sehr umkämpften Partie wurden ab sofort mit Protesten bei jeder Aktion begleitet. 15 Minuten vor Schluss kamen Robin und Hannes in die Partie und es wurde alles nach vor geworfen. Am Ergebnis änderte sich allerdings nichts mehr.
Unter dem Strich hätte es aus Glienicker Sicht durchaus besser laufen können. Zu Beginn fand man die spielerische Linie nicht und in der zweiten Halbzeit verlor man sie ein Stück weit. So lernte man zumindest, dass konsequente Zweikämpfe und Anlaufen auch relativ kräftezehrend sind. Positiv ist, dass man auch in Unterzahl ein druckvolles Spiel entwickeln kann und die Einstellung besonders in der zweiten Halbzeit mal wieder 100%ig stimmte.
Am nächsten Wochenende wartet in Wildau mit dem aktuellen Tabellenführer der nächste Brocken auf unsere Jungs. Wir bedanken uns bei unseren Zuschauern und wünschen ein schönes Restwochenende. Bleibt sportlich 🙂

glücklicher Sieg im Grottenkick

Wenn das Wetter rekordverdächtig beim Berlin-Marathon ist, dürfte es fürs Fußballspielen nicht viel schlechter sein. Bei sonnigen 22 Grad empfing die SG Glienick am 16.09. die Spielgemeinschaft aus Rangsdorf / Groß Machnow im Sport- und Freizeitzentrum Willi Lau. Der Kader war vollzählig, so dass Trainer Backe aus dem Vollen schöpfen konnte und einige harte Entscheidungen treffen musste. Die Erwartungshaltung war dementsprechend hoch, hatte der Gegner bisher auch noch keinen Sieg einfahren können und stand ungeschlagenen Glienickern gegenüber. Die Zuschauer, die ebenfalls drei Punkte erwarteten, wurden jedoch schnell enttäuscht. Die Partie avancierte in der ersten Halbzeit zu einem regelrechten Trauerspiel. Glienick versuchte häufig unnötig direkt und kompliziert zu spielen und konnte gegen defensiv gut eingestellte Gäste kaum Torchancen heraus spielen. Man lud auch durch Fehlpässe ohne Gegnerdruck und schlechter Grundordnung den Gegner ein ums andere Mal zu Kontern ein, der bis auf einen Abschluss, der knapp am Winkel vorbei zischte, meist ähnliche Fehlpässe produzierte. So musste dann ein guter Fernschuss in der 22. Minute, der dem Torwart auch noch unter den Armen durchrutschte, herhalten, um das 1:0 durch Bonny zu markieren. Das Spiel wurde dadurch nicht spürbar besser, man kämpfte und ackerte auf beiden Seiten viel, aber gelingen wollte nur wenig. Viele einfache Ballverluste und hart geführte Zweikämpfe waren symbolisch für das Spielgeschehen. In der 36. Minute waren die Gastgeber ungeordnet und liefen in einen Konter der Rangsdorfer. Der Ball ging aus dem Zentrum schnell in Richtung rechte Strafraumkante und wurde kurz vor der Grundlinie zurück gespielt, wo der heraneilende Christian Gäbert einen Schritt schneller als Babba war und vom Fünfereck den Ball ins Tor piekte. Kurz vor der Halbzeit gab es den nächsten Wermutstropfen als Basti nach einem Foulspiel verletzt ausgewechselt werden musste. Auch die Gäste mussten zuvor bereits verletzungsbedingt wechseln. Ein verdientes 1:1 zeigte die Anzeigetafel zur Halbzeit.
Anspruch der Glienicker in Halbzwei zwei war die eigentlich vorhandene spielerische Qualität endlich auf den Platz zu bringen. Nach einem ersten Angriff über die rechte Seite erreichte eine Flanke Patti am zweiten Pfosten, der mustergültig zu Steven „Gurke“ Grünwald per Kopf auf den Fünfer auflegte, und dieser das Kugel unter die Latte zum 2:1 nagelte. So richtig Ruhe brachte auch dieser Treffer nicht in die Partie, hatte man auf Seiten der Heimmannschaft noch ein wenig Glück als ein Rangsdorfer nach einem Steilpass allein vor Keeper Backe auftauchte und den Ball nicht um Tor unterbringen konnte. Auf Grund des Zusammenpralls nach dem Abschluss mit dem Torwart gab es noch Proteste der Gäste, die einen Elfmeter reklamierten – hier hatte man vielleicht auch noch Glück mit der Entscheidung des Schiedsrichters. Rangsdorf / Groß Machnow wurde gegen Ende offensiver, fand aber kein Durchkommen mehr gegen die Glienicker Abwehr und so kam das Heimteam zu einigen Gelegenheiten, die unzureichend ausgespielt bzw. nicht präzise genug abgeschlossen wurden. In der 88. Minute wurde die Verwirrung noch größer als Robin nach einem Zusammenprall liegen blieb und plötzlich mit den eingewechselten Benny und Lucas zwei Glienicker allein im Strafraum vor dem gegnerischen Torwart auftauchten. Etwas unschlüssig schoss Lucas letztendlich den Ball ins Tor und markierte das entscheidende 3:1, auch wenn im Spielberichtsbogen fälschlicher Weise Yannik der Treffer zugeschrieben wurde. Den Schlusspunkt setzte Benny mit einem Kopfball wenige Zentimeter vor dem Tor zum 4:1. Die letzten beide Tore wurden ebenfalls von Reklamationen wegen Abseits begleitet, was ohne Linienrichter und VAR nachträglich nicht final aufgelöst werden kann. Das Glück war letztendlich den Glienickern hold und das Ergebnis kaschiert den Spielverlauf, da die Leistung beider Mannschaften bei den Trainern vermutlich keine Jubelschreie auslösen dürften.
Positiv für die SG kann man resümieren, dass man inzwischen auch knappe Spiele gegen Mannschaften, die in den untere Tabellenregionen weilen, für sich entscheiden kann. Kämpferisch stimmte die Leistung allerdings wie auch in allen Spielen zuvor, manchmal muss man sich auch durch ein Spiel durchbeißen und das gelang abermals. Trainer und Team werden die Partie mit Sicherheit objektiv einordnen und die richtigen Schlüsse ziehen, um am nächsten Sonntag in Dahlewitz weitere drei Punkte mit einer spielerisch ansehnlicheren Leistung einzufahren. Wir wünschen an der Stelle auch den vielen Verletzten beider Teams gute Genesung und wünsche eine schöne Woche.
Es wurden vom Spiel noch einige Fotos gemacht, die wir an der Stelle gern mit euch teilen. Lisa, herzlichen Dank fürs Knipsen 🙂

Last Minute Sieg in Luckenwalde

Am vergangenen Sonntag waren unsere Glienicker Herren bei Einheit Luckenwalde zu Gast und konnten in letzter Minute einen Sieg einfahren. Personell fehlten gleich mehrere Spieler, der Aufstellungsbogen konnte sich trotzdem sehen lassen. Die Mannschaft führte die Partie einigermaßen überlegen, kam in der ersten Halbzeit allerdings nicht über ein 0:0 hinaus. Im Spielverlauf gab es zuvor ein strittige Aktion im Strafraum der Gäste, die nicht mit einem Elfmeterpfiff geahndet wurde.

Nach der Halbzeit spielte die SG souverän auf und kam zu mehreren guten Chancen, die nicht genutzt wurden. In der 69. Minute debütierte mit David Schulz ein Neuzugang im Dress der Glienicker. In der Woche zuvor hatte er noch angeschlagen das Spiel von der Bank aus verfolgt und sollte nun helfen den Sieg einzutüten. Bis zur 88. Minute mussten sich die Jungs gedulden, ehe Bonny das lang ersehnte 0:1 erzielte. Auf Grund der Gelegenheiten zuvor war dies sicher verdient, wenn auch in der zweiten Halbzeit erneut auf Seiten der Gastgeber bei einer Situation zuvor auf Elfmeter reklamiert wurde. In der Nachspielzeit gelang es David Schulz im ersten Pflichtspiel die Entscheidung mit dem 0:2 herbei zu führen. Kurz vor Abpfiff lief Hannes Wendorff noch auf und absolvierte zumindest formell seinen ersten Einsatz für die Glienicker – wenn auch die Spielzeit dieses Mal äußerst kurz war.

Unter dem Strich lässt sich resümieren, dass zwei knappe Entscheidungen glücklicherweise zu Gunsten der Glienicker ausgelegt wurden und eine sonst souverän geführte Partie nach Hausen gefahren wurde. In der Länderspielpause geht es am Sonntag nach Woltersdorf, wo man zu ungewohnter Uhrzeit um 12:30Uhr in die Pokalrunde startet.

http://www.fussball.de/mannschaft/sg-glienick-sg-glienick-brandenburg/-/saison/1819/team-id/011MIDQHD0000000VTVG0001VTR8C1K7#!/

Spielzeug für den Glienicker Hort

Dass die Herren der SG Glienick auch Abseits des Fußballplatzes recht anständig sind, haben sie schon ein ums andere mal unter Beweis gestellt. Wie bei den meisten Fußballmannschaften gibt es auch bei diesem Team einen Strafenkatalog für die Übertretung bestimmter Regeln, die man sich selbst auferlegt hat. Geahndet werden hauptsächlich klassische Vergehen des Amateurfußballs wie unabgemeldetes Fehlen bei Spiel oder Training, Karten fürs Meckern oder Rauchen im Trikot. Jeder Verstoß wird mit einem kleinen Geldbetrag bestraft, der bei den meisten Vereinen in eine Mannschaftskasse wandert, die dann zum Saisonende in Form von Bier oder anderen „Sportgetränken“ in den Waschbärbäuchen der Spieler verschwindet. Eine wirkliche Strafe ist das natürlich nicht und so haben sich die Jungs überlegt einen Unterschied zwischen Mannschafts- und Strafkasse zu machen. Für Abschlussfeier und Co. wird von Steffen regelmäßig ein Betrag eingesammelt, die Geldbußen werden separiert und von Keeper Backe verwaltet und unnachgiebig eingefordert. Die Strafkasse soll zum Saisonabschluss immer für einen guten Zweck eingesetzt werden – im ersten Jahr durfte sich der ortsansässige Hort über Spielzeug und Equipment im Wert von 171 Euro freuen. Für die vielen vergessenen Fußballsachen, Rauchen im Trikot und Schiedsrichterbeschimpfungen bedankten sich die Kinder dann auch artig.

Wir freuen uns sehr darüber und hoffen natürlich, dass auch in der kürzlich gestarteten Spielzeit eine ordentliche Summe für einen guten Zwecks zusammen kommt. Solange die Schiedsrichter sich nicht besonders motiviert fühlen etwas für die Sache beizutragen und überwiegend durch Verspätungen und andere Kleinigkeiten die Kasse gefüllt wird, ist das Ziel erreicht. Liebe Hortkinder, wir wünschen euch viel Spaß mit dem Equipment.

Es wäre weiterhin natürlich sehr schön, wenn sich dieser Artikel auch andere Mannschaften motiviert sich dem Beispiel anzuschließen.

„Neuzugang“ wird zum Matchwinner

So erhofft man sich als junger Spieler den Einstieg in die Männermannschaft – die Chance nach der Einwechslung direkt ergriffen und den Siegtreffer gemacht. Wir reden hier über Lucas Hannemann, der heut sein erstes Pflichtspiel für die Herren bestritt, und durch seinen Treffer zum viel umjubelten 1:0 den Sieg für die SGG perfekt machte… aber der Reihe nach: Am heutigen Sonntag empfingen unsere Glienicker den souveränen Aufsteiger aus Jüterbog, der die vergangene Saison mit neun Punkten Vorsprung und einem beeindruckenden Torverhältnis von 126:17 abschloss. Personell gab es für Coach Backe auf Grund zahlreicher Neuzugänge eine große Auswahl für die Startelf – fünf Wechsler konnten aufgeboten werden, wobei mit Hannes, Bonny und Patrick M. sogar noch drei Leute fehlten.

Auch die treuen Glienicker Fans sollten heute auf ihre Kosten kommen, da sich die Spieler kurzfristig entschieden ihre Mannschaftskasse zu plündern um jedem Anhänger ein Freigetränk zu spendierten. Weiterhin war das Ziel natürlich den Gästen eine interessante Partie anzubieten

Bevor es fußballerisch los ging, musste man erst den schweren Gang zur Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Bernd Meißner, der jahrelang in verschiedenen Funktionen omnipräsent bei der SG war, antreten.

Auch wurden bisher nur die Neuzugänge gewürdigt, so dass es natürlich zur Pflicht gehört zu erwähnen, dass Olli Lehmann, Bengt Bolle und Sven Rattarius vorerst nicht mehr für die Herren der SG Glienick auflaufen werden. Alle drei haben die Segel noch nicht komplett gestrichen und stehen für den Fall, dass es personell mal eng wird oder es privat wieder etwas besser passt, weiterhin zur Verfügung. Jungs, an der Stelle ein großes Dankeschön, dass ihr über die Jahre eure Knochen für uns hingehalten habt 🙂

Im Anschluss sollte es dann 90 Minuten lang möglichst guten Fußball zu bestaunen geben und die Gastgeber wollten gleich zeigen, wer der Herr auf dem Platz ist. Früh setzte man Jüterbog unter Druck und kam in der ersten Halbzeit zu zahlreichen Balleroberungen in aussichtsreichen Situationen. Spielerisch war die SG durchaus im Vorteil, neigte allerdings dazu den Ball ins Tor tragen zu wollen, so dass es den Jüterbogern häufig gelang in letzter Minute zu klären. In der Mitte der ersten Halbzeit zeigten sich auch die Gäste und versuchten mutiger und selbstbewusster zu agieren. Torchancen gab es in der Folge auf beiden Seiten – wirklich gefährlich wurde es nur äußerst selten. Die Torhüter waren stets auf dem Posten und entschärften die überwiegend aus der Ferne abgegebenen Torschüsse in aller Ruhe. Kurz vor der Halbzeit mussten die Hausherren gezwungener Maßen wechseln und Mio vom Feld nehmen, so dass ein etwas nervöser Lucas gleich im ersten Spiel sein Debüt bei den Herren feiern durfte. Mit 0:0 ging es trotz Glienicker Überlegenheit in die Halbzeit.

Der Start der zweiten Hälfte begann mit einem Paukenschlag als nach dem Anstoß Kapitän Günni den Ball auf den durch gestarteten Lucas in Richtung linke Strafraumgrenze spielte, er  zwei Jüterboger im Slalom umkurvte und mit einem Schuss ins kurze Eck das 1:0 markierte. Im Anschluss wurden die Gäste noch mutiger und versuchten ein ums andere Mal ihren Freiraum im Mittelfeld zu nutzen und die Offensiven in Position zu bringen. Die Glienicker schwammen ein ums andere Mal und konnten in einigen Situationen nur in höchster Not retten. Neben einem Abschluss gegen den Pfosten wurde es hauptsächlich bei Standards brenzlig. Basti und Torwarte Backe retteten Glienick vor dem drohenden Ausgleich auf der Linie. Aber auch der Gastgeber hätte zuvor schon den Sack zu machen können – leider verpasste man in Überzahl im gegnerischen Strafraum und bei einigen weiteren guten Gelegenheiten das 2:0. In der 65. Minute kam Rückkehrer Max Gehrke zu seinem ersten Saisoneinsatz im Glienicker Nikki. Die auf Seiten der Gäste teilweise hektisch geführte Partie sollte so beruhigt werden, was über weite Strecken auch gut gelang. Mit viel Engagement und Leidenschaft brachte die SG das 1:0 letztendlich auch etwas glücklich und dank der stark aufspielenden Innenverteidiger Yannik und Cube über die Zeit. Wenn schon gelobt wird, darf Benny nicht unerwähnt bleiben, der quasi überall auf dem Platz zu finden war. Am Einsatz gemessen war der Start von allen in der Mannschaft inklusive der mit fiebernden Bank sehr gut und entsprechend gelungen.

Wir freuen uns natürlich erfolgreich in die Saison gestartet zu sein und wollen in der nächsten Partie in Luckenwalde den positiven Trend fortsetzen. Dem Aufsteiger aus Jüterbog wünschen wir an der Stelle eine erfolgreiche Hinrunde.

Willkommen!

Es sind nur noch wenige Tage für die Herren der SG Glienick bis zum Start der Saison 2018/2019 in der ersten Kreisklasse. Am kommenden Sonntag gastiert nach einer schweißtreibende Vorbereitung mit der Zweiten vom FC Viktoria Jüterbog gleich ein ambitionierter Aufsteiger im Sport- und Freizeitzentrum Willi Lau. Nachdem man in der letzten Saison einen guten fünften Platz erreicht hat, möchte man sich am Ende dieser Spielzeit möglichst um die eine oder andere Position verbessert haben. Nachdem bereits in der Winterpause der letzten Saison einige Neuzugänge verzeichnet werden konnten, erweitert sich der Kader zur neuen Saison erneut und wird dabei auch gleich verjüngt.

Zu den „Neuglienickern“ gehören David Schulz, der seinen Weg aus Wünsdorf zur SG fand und Hannes Wendorff. Weiterhin laufen mit Lucas Hannemann und Max Gehrke in der kommenden Saison zwei bereits bekannt Gesichter auf. Lucas war lange Zeit in der Jugend der Glienicker aktiv und Max fand nach einigen Stationen in Groß Machnow und Zossen wieder den Weg zurück in die Heimat. Als halber Neuzugang zählt Patrick Magister, der eigentlich im letzten Jahr zu uns stieß und sich nach langer Pause ebenfalls auf die ersten Partien freuen darf.

Wir heißen euch alle herzlich Willkommen in der Mannschaft und wünschen eine verletzungsfreie, erfolgreiche Zeit und dass Fairness uns Spaß weiterhin im Vordergrund stehen.

erfolgreicher Sonntag bei der SG Glienick

Nachdem am gestrigen Samstag erstmalig ein Quidditch-Turnier im Glienicker Willi-Lau-Stadion bewundert werden konnte, mussten in der Abteilung Fußball heut gleich vier Teams ran.

Den Start gab unsere Spielgemeinschaft der E-Junioren, die mit einem Kantersieg von 21:0 die bemitleidenswerte SG Schulzendorf II vom Platz fegte.

Um 10:30Uhr war das Team der D-Junioren dran, die knapp mit 4:3 Wacker Motzen bezwang. Insgesamt 5 Tore fielen hier in der ersten Halbzeit, die einen Stand von 3:2 auf die Anzeigetafel brachte. Das 3:3 sowie der Siegtreffer der SG fielen dann wenige Minuten nach Wiederanpfiff und hielt dann bis Spielende.

Die C-Junioren empfingen in der Mittagshitze um 12:00Uhr den Gast der Spielgemeinschaft Miersdorf / Zeuthen / Wildau II und siegte ebenfalls erwähnenswert hoch mit 6:0. Bereits zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 5:0 nach Toren von Ben Herre (2x), Ben Buschbeck (2x) und Nick Otto entschieden. Der letzte Treffer fiel erst kurz vor Schluss zum insgesamt verdienten Sieg.

Am Nachmittag erwarteten die Herren die Spielvereinigung Teupitz-Groß Köris II, die sich mitten im Abstiegskampf der ersten Kreisklasse befinden. In der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber gleich sehr gut in die Partie und vergaben quasi vom Anstoß weg eine hundertprozentige Torchance als ein Abschluss aus wenigen Metern über das Tor segelte. Glienick spielte variabel und kam auch zu einigen Chancen gegen meist gut sortierte Gäste, die vorwiegend auf Konter mit langen Bällen und Standards setzten – so auch als Keeper Lehmann sensationell einen Nachschuss aus wenigen Metern quasi im Liegen mit der Hand am Tor vorbei lenkte. Nach einer Ecke der Teupitzer war es dann Kapitän Günther, der einen Konter zum 1:0 abschloss. Bis zur Halbzeit verpasste es die SG weitere Gelegenheiten konsequenter zu Ende zu spielen und Torchancen in Zählbares umzumünzen. Nach der Pause war das Spiel auf beiden Seiten recht zerfahren und es fehlte ein Stück weit die Struktur im Spiel beider Teams. Teupitz versuchte anzulaufen und Glienick verteidigte gut. Auf der anderen Seite wurde es verpasst frühzeitig die Entscheidung herbei zu führen, so dass ein von Luftzeikämpfen geprägtes Spiel mit einem insgesamt verdienten 1:0 nach Hause gefahren wurde. Bereits am Mittwoch geht es zum Nachholspiel zum Tabellenführer nach Waltersdorf, wo die Früchte vermutlich etwas höher hängen werden.