Chronik

Bevor im Jahre 1964 die heutige Sportgemeinschaft Glienick e.V. gegründet wurde, gab es im Ort eine Schulsportgemeinschaft, eine Tischtennisabteilung und eine Feldhandball-Mannschaft. Unter dem Dach eines Vereins sollte es den Mitgliedern ermöglicht werden ihren jeweiligen Sport in der Gemeinschaft ausüben zu können. In der Gaststätte „Zur Waage“ in Glienick wurde 1974 die Männermannschaft der SG Glienick ins Leben gerufen, gespielt wurde auf einem Sandplatz, dem heutigen Nebenplatz der Sportgemeinschaft. Die damaligen Spiele, insbesondere die Lokalderbies gegen Dabendorf, Zossen und Mellensee, haben bis in die heutige Zeit nichts von ihrem Reiz verloren und ziehen nach wie vor viele Zuschauer in ihren Bann. Als großer sportlicher Erfolg aus den Anfangsjahren des Glienicker Fußballs muß der Gewinn der Junioren – Kreismeisterschaft 1976 / 77 hervorgehoben werden.  

Nebenplatz 2009
Nebenplatz 2009

  Da die Kapazitäten der Sektion Fußball Ende der 1970er Jahre kaum noch ausreichten begann der Bau eines neuen Sportplatzes. Dieses Bauvorhaben erwies sich als sehr aufwendig, doch mit hoher Eigenleistung der Vereinsmitglieder und der großzügigen Unterstützung der damaligen LPG konnte am 1. Juni 1979 der Sportplatz eingeweiht werden.  

Hauptplatz 2006
Hauptplatz 2006

Mit zwei Fußballfeldern war es nun möglich in mehreren Altersklassen Fußball anzubieten. Durch die kontinuierliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen konnten in der jüngsten Vergangenheit einige Erfolge verbucht werden. Unter Anderem der Gewinn des Kreispokals der B-Junioren 2005 und der 1. Platz bei den Hallenkreismeisterschaften der D-Junioren mit anschließender Teilnahme bei den Landesmeisterschaften in Cottbus 2005 und 2006 haben den Namen der Sportgemeinschaft Glienick über unsere Region hinaus bekannt gemacht. Aus der Vielzahl der jungen Sportler, die von Glienick kommend mittlerweile in Vereinen wie dem BSC Blankenfelde oder dem FC Ludwigsfelde auf Landesebene Fußball spielen, sind zwei Talente besonders hervorzuheben: Im Sommer 2006 zog es den D-Juniorenspieler Joshua Putze von der SG Glienick zur Sportschule in Cottbus, wo er im Nachwuchs des FC Energie seinen fußballerischen Weg fortsetzt. Nach den großen Ferien 2009 geht Alexander Möhl, ebenfalls D-Junioren, zur Sportschule in Frankfurt/Oder um im dortigen Umfeld weiter an seinem Talent als Fußballer zu feilen.  

Feier im Rahmen der Namensgebung „Sport- und Freizeitzentrum Willi Lau“ 1998
Feier im Rahmen der Namensgebung „Sport- und Freizeitzentrum Willi Lau“ 1998